Archiv für die Kategorie ‘Hardware’

Endlich leise

Qbi am Donnerstag, 15. Juli 2010

GraKa_Seite Grimmig, aber leise.

Nachdem mich die lärmende Gainward ATI Radeon 4850 langsam wahnsinnig machte, habe ich sie jetzt ersetzt, und zwar durch eine PowerColor HD5850 PCS+.

Angeblich verbrauchen ja die neuen 58xx’er deutlich weniger Strom, werden damit nicht so heiß und haben leisere Lüfter. Außerdem takten sie im normalen Windows-Betrieb die GPU herunter und sparen nochmal zusätzlich Strom. Die PCS+ weicht dann auch noch vom ATI-Referenzdesign ab und soll mit einem extra großen, langsam laufenden Lüfter noch leiser sein.

GraKa_von_obenGroßer Lüfter und Heatpipes – cooler aussehen, als
die normalen ATIs tut sie ja schon mal.
 

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Living with the Edge

Qbi am Freitag, 14. Mai 2010

Da mir mein Lenovo 3000 nebst sperrigem UMTS-Stick nicht mobil genug war, habe ich lange mit mir gerungen, ob ich auf ein Netbook umsteigen soll, und wenn ja, auf welches.

Die zwar billigen, aber schwachen Atoms mit der beschnittenen 600er-Auflösung überzeugten mich nicht wirklich  und die üblichen Sub-Notebooks waren mir zu teuer.

Fündig wurde ich dann bei einer neuen Notebook-Serie von Lenovo, dem Thinkpad Edge (NUD2EGE).

IMG_6230

Das Edge ist ein echtes Thinkpad inkl. rotem Maus-Knupsi mit der üblichen guten Tastatur und stabilen Verarbeitung.

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Hardware-Nachtrag

Qbi am Sonntag, 03. Mai 2009

Nach mehreren zufriedenen Jahren mit meiner Canon PowerShot A620 kam doch allmählich der Wunsch nach noch besseren Bildern und mehr kreativen Möglichkeiten auf. Blenden- und Belichtungszeiteinstellungen bietet die 620er ja auch schon, aber die Optik bzw. Technik kann damit nur sehr wenig anfangen und schöne Tiefenunschärfen u.ä. sind einfach nicht drin.

Zum Glück haben digitale Spiegelreflexkammeras für “den ambitionierten Amateur” die utopischen Preisregionen bereits seit längerem verlassen, weshalb ich zu Weihnachten eine Canon EOS 450D gekauft habe.

eos450d

Mittlerweile habe ich auch ein externes Blitzgerät (Canon SpeedLite 430EX II) dazugekauft und musste feststellen, dass das Teure an der digitalen Spiegelreflexfotografie gar nicht die Kamera ist…

Hier mal zwei Beispielbilder, die im Rahmen eines kleinen Volkshochschulkurses (“Fotografieren mit der Spiegelreflexkamera”) entstanden sind:

blume
Na klar, eine klassische Makro-Aufnahme muss dabei sein.

speed
Das Bild ist übrigens in keinster Weise nachbearbeitet, sondern kam genau so aus der Kamera. Wie man sowas macht, werde ich demnächst im Blog beschreiben.

Neuer Weitblick

Qbi am Mittwoch, 26. November 2008

Nach zehn Jahren mit der alten 82cm-Röhre von JVC – die übrigens noch tadellos ihren Dienst tut und jetzt als PS2-Visualisierer unterm Dach weiter betrieben wird – gabs jetzt einen neuen Rundfunkempfänger fürs Wohnzimmer.

Einen Sony Bravia KDL-40W4500 (der bei Amazon deutlich unter der UVP des Herstellers und versandkostenfrei zu beziehen ist).

bravia1

Er hat zwar noch nicht die allerneueste Bravia-Engine mit 200Hz, aber “Motionflow 100Hz” ist aus meiner bisherigen praktischen Erfahrung mit dem Gerät absolut ausreichend – obwohl ich bzgl. Flimmern und Bildruckeln recht empfindlich bin.

bravia2

In Testberichten wird sowas zwar immer als positiv herausgestellt, aber ich finde es schade: Nach zehnminütiger Menübedienung war der Sony schon fertig konfiguriert und auch anschließendes Studium des Handbuchs ergab keine weiteren Tweak-Möglichkeit mehr B-)

Ein Blick in die beiden Demo-Sender Luxe-HD und Anixe-HD zeigt sehr eindrucksvoll, zu welcher Bildgewalt so ein Full-HD-Gerät im Stande ist: Da kann man beim Schwenk über einen der “100 schönsten Golfplätze der Welt” wirklich jeden Grashalm sehen.

Auch wenn sie natürlich um Längen nicht an die HD-Sender rankommt, kann sich die Bildqualität der analogen und digitalen Kabelkanäle durchaus auf dem Bravia sehen lassen.

Veräppelt

Qbi am Sonntag, 28. September 2008

Irgendwann musste es ja soweit kommen: Ich habe jetzt mein erstes Apple-Produkt. Es ist ein iPod Touch 2G mit 16GB Speicher.

Das Ding ist einfach zu schick, als dass man sich dauerhaft davon entziehen kann.

Schon beim Auspacken wird klar, dass sich der Kollege “Stefan Arbeitsplätze” nicht den maximalen Deckungsbeitrag aus dem Verkaufspreis holt, sondern einen Teil davon in aufwändige Verpackung investiert.

Kabelbinder zum Beispiel findet man nicht einen in der schicken Acrylpackung, sondern jedes zusammenzuhaltende Teil ist feinsäuberlich mit einem Folienstreifen umwickelt. Die Folie hat jeweils eine Lasche, die das Öffnen der Klebestelle ganz einfach macht.

iPod1
Durchgängiges Konzept: Auch die gesamte Verpackung ist mit einer “Laschenfolie” umwickelt.

Meine ersten Erfahrungen und ein erstes Fazit…

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Rastlose MX-Revolution

Qbi am Mittwoch, 20. Februar 2008

Kürzlich hat bei meiner Büro-MX1000 die linke Maustaste schlapp gemacht. Nein, nein, es ist nicht so, dass ich nicht mehr klicken konnte. Das Problem war, dass ich nur noch in ganzzahligen Vielfachen von zwei klicken konnte. Will heissen, dass das Mäusle jeden Linksklick in Form eines Doppelklicks ans Notebook gefunkt hat. Schizophrenie bei Maustasten kannte ich bisher noch gar nicht…

logitech-mx-1000
Der Tasten-Schizo.

Nun ja, sie hatte bis dahin ihren Dienst gut getan und war auch nicht mehr die Jüngste.

Was danach in meiner engeren Wahl war, warum ich letztlich die MX Revolution gekauft habe und womit die mich dann gleich geärgert hat, steht in der Fortsetzung:

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Probleme mit der Monitorkalibrierung unter Windows Vista

Qbi am Mittwoch, 16. Januar 2008

Die Freude an dem mit der Spyder 2 Suite kalibrierten und damit entblaustichten Bild meines Lenovo Notebooks währte leider nur kurz. Genau gesagt bis zum nächsten Reboot, bei dem das Display nur kurz das Colorvision-Logo samt kalibriertem Monitorbild zeigte und gleich darauf in den alten Blaustich zurückfiel.

Erste Recherchen im Internet ergaben, dass es sich hierbei wohl um eine Unverträglichkeit des Vista-Grafiktreibers der Intel-Onboard-Grafik mit Monitorprofilen im Allgemeinen handelt.

Da ich wohl nicht der einzige mit diesem Problem bin, möchte ich hier auf einige Lösungsmöglichkeiten, die ich zwischenzeitlich recherchiert und selbst herausgefunden habe.

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Kalibrierung

Qbi am Sonntag, 16. Dezember 2007

Damit die Bilder auf meinem neuen LCD auch wirklich möglichst optimal aussehen, habe ich mir ein Kolorimeter zur Farbkalibrierung gekauft.

Meine Wahl fiel auf die “Spyder2 Suite” von Colorvision. Damit kann man neben der Farbkalibrierung von LCD- und Röhrenmonitoren auch die Druckausgabe farbtechnisch auf Vordermann bringen. Letzteres habe ich allerdings bis jetzt noch nicht ausprobiert.

spyder2suite

Nebenbei: Die Preise von Amazon kann man wirklich als Tages- oder vielleicht sogar Minutenpreise bezeichnen. Als ich eben nochmal nach dem Preis der Spyder2 Suite geschaut habe, war sie für 123,99 gelistet. Vor nicht ganz einer Woche kostete sie noch 119,99.

Das Vorgehen zur Monitorkalabrierung ist recht einfach und dauert ca. eine Viertelstunde, von der aber zum Glück der größte Teil ohne Interaktion mit dem Anwender abläuft.

spyderhardware
Die Spyder-Hardware: In der Mitte das Kolorimeter mit USB-Kabel, rechts unten das Gegengewicht, um das Messgerät über den Monitor zu hängen, links der Aufsatz zum Vermessen von LCD-Monitoren.

Man hängt das Messgerät einfach vor den Monitor und stellt…

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Alles wird groß…

Qbi am Samstag, 01. Dezember 2007

…nur die Schrift wird kleiner.

Warum?

Weil meine gute alte LG Flatron F700P 17-Zoll-Röhre ausgedient hat und bis auf Weiteres durch einen LG L227WT 22-Zoll-Widescreen-LCD-Monitor ersetzt wurde.

Die 1680×1050 Pixel – Auf dem 17er habe ich mit 1024×768 gearbeitet – machen echt was her. Da hat endlich mal so richtig was Platz auf der Mattscheibe!

L227WT

Das Bild ist zugegebenermaßen nicht der Hit. Ich habe es im düsteren Raum mit Blitz geschossen und es zeigt die tatsächliche Leuchtkraft des Monitors nicht ansatzweise. Die bräunliche Verfärbung links ist aber wirklich so, da es ein TN-Panel ist, das zwar super schnell schaltet, aber nicht die beste Blickwinkelstabilität hat.

Weitere Infos zu dem Monitor werde ich demnächst hier veröffentlichen. Erstmal nur soviel: Schärfe ist top (bei meinen Röhren-”verwöhnten” Augen kein Wunder), die Farben leuchten und auch eine erste Runde Fear konnte den positiven Eindruck nicht schmälern.

Elektrosmog

Qbi am Samstag, 10. November 2007

Jetzt geht ‘was, die Hausvernetzung ist fast fertig!

Mit freundlicher Unterstützung meines lieben Nachbarn Gerd mit den flinken Fingern am LSA+ konnte der wilde Kabelsalat im Technikraum in geordnete Bahnen, sprich in ein Patch Panel gelenkt werden.

PatchPanel

Die weißen Kabel oben sind übrigens die Sternverkabelung des TV-Kabels (braucht man bei Kabel-Internet).

Natürlich hat genau die Netzwerkdose im Arbeitszimmer, die ich als Uplink unbedingt brauchte, nicht funktioniert. Dank der beiden Kästle mit den coolen Lauflichtern von meinem anderen lieben Nachbarn Thomas haben wir aber schnell bemerkt, dass da wohl eine Signalleitung auf Masse liegt und den Kurzschluss kurzerhand behoben – eigentlich sollte ein Elektriker ja wissen, dass man Metallteile voller Kabel nicht mit Gewalt ins Gehäuse drückt…

So sieht das jetzt übrigens (logisch) aus:

Netztopologie

Der erhöhte Schwierigkeitsgrad kommt übrigens dadurch, dass ich das Haus mit zwei WLAN-Routern versorgen muss (Stahlbeton und Fußbodenheizung sei Dank). Da ein Router nur zwischen 30 und 50% der Kosten eines Repeaters verursacht, habe ich mich für diesen Weg entschieden.

Jetzt fehlen nur noch:

  • Zwei 25cm-Kabel zum Verbinden des Patchpanels mit dem Switch
    (beim K&M war das Kartenlesegerät defekt und ich hatte zu wenig Bargeld dabei…).
  • Eine IP-Konfiguration nebst Firewall-Löchern, die es erlaubt, dass die Computer im Netz sich auch gegenseitig sehen (was im Moment wegen der beiden NAT-Router irgendwie nicht tut).
  • Die Network Activation CD von Sony, damit ich auch mit meiner PS2 ins Netz gehen kann.

Wenn mal alles (insbesondere die Sichtbarkeit im LAN) tut, werde ich hier vielleicht ein paar Tipps veröffentlichen, wie man so eine kaskadierte Router-Topologie schnell zum Laufen kriegt.