Archiv für die Kategorie ‘Hardware’

Alles wird groß…

Qbi am Samstag, 01. Dezember 2007

…nur die Schrift wird kleiner.

Warum?

Weil meine gute alte LG Flatron F700P 17-Zoll-Röhre ausgedient hat und bis auf Weiteres durch einen LG L227WT 22-Zoll-Widescreen-LCD-Monitor ersetzt wurde.

Die 1680×1050 Pixel – Auf dem 17er habe ich mit 1024×768 gearbeitet – machen echt was her. Da hat endlich mal so richtig was Platz auf der Mattscheibe!

L227WT

Das Bild ist zugegebenermaßen nicht der Hit. Ich habe es im düsteren Raum mit Blitz geschossen und es zeigt die tatsächliche Leuchtkraft des Monitors nicht ansatzweise. Die bräunliche Verfärbung links ist aber wirklich so, da es ein TN-Panel ist, das zwar super schnell schaltet, aber nicht die beste Blickwinkelstabilität hat.

Weitere Infos zu dem Monitor werde ich demnächst hier veröffentlichen. Erstmal nur soviel: Schärfe ist top (bei meinen Röhren-„verwöhnten“ Augen kein Wunder), die Farben leuchten und auch eine erste Runde Fear konnte den positiven Eindruck nicht schmälern.

Elektrosmog

Qbi am Samstag, 10. November 2007

Jetzt geht ‚was, die Hausvernetzung ist fast fertig!

Mit freundlicher Unterstützung meines lieben Nachbarn Gerd mit den flinken Fingern am LSA+ konnte der wilde Kabelsalat im Technikraum in geordnete Bahnen, sprich in ein Patch Panel gelenkt werden.

PatchPanel

Die weißen Kabel oben sind übrigens die Sternverkabelung des TV-Kabels (braucht man bei Kabel-Internet).

Natürlich hat genau die Netzwerkdose im Arbeitszimmer, die ich als Uplink unbedingt brauchte, nicht funktioniert. Dank der beiden Kästle mit den coolen Lauflichtern von meinem anderen lieben Nachbarn Thomas haben wir aber schnell bemerkt, dass da wohl eine Signalleitung auf Masse liegt und den Kurzschluss kurzerhand behoben – eigentlich sollte ein Elektriker ja wissen, dass man Metallteile voller Kabel nicht mit Gewalt ins Gehäuse drückt…

So sieht das jetzt übrigens (logisch) aus:

Netztopologie

Der erhöhte Schwierigkeitsgrad kommt übrigens dadurch, dass ich das Haus mit zwei WLAN-Routern versorgen muss (Stahlbeton und Fußbodenheizung sei Dank). Da ein Router nur zwischen 30 und 50% der Kosten eines Repeaters verursacht, habe ich mich für diesen Weg entschieden.

Jetzt fehlen nur noch:

  • Zwei 25cm-Kabel zum Verbinden des Patchpanels mit dem Switch
    (beim K&M war das Kartenlesegerät defekt und ich hatte zu wenig Bargeld dabei…).
  • Eine IP-Konfiguration nebst Firewall-Löchern, die es erlaubt, dass die Computer im Netz sich auch gegenseitig sehen (was im Moment wegen der beiden NAT-Router irgendwie nicht tut).
  • Die Network Activation CD von Sony, damit ich auch mit meiner PS2 ins Netz gehen kann.

Wenn mal alles (insbesondere die Sichtbarkeit im LAN) tut, werde ich hier vielleicht ein paar Tipps veröffentlichen, wie man so eine kaskadierte Router-Topologie schnell zum Laufen kriegt.

Gadgetonie

Qbi am Mittwoch, 22. August 2007

Wer wie ich einen iriver U10 (oder Clix) hat, kann auf der „Freu“-Seite verbuchen, dass er einen schicken Multimedia-Player gekauft hat, ohne „Stefan Arbeitsplätze“ einen neuen schwarzen Rollkragenpulli finanziert zu haben.

u10

Auf der „Nerv“-Seite schlägt aber zu Buche, dass der Kleine Filme nur in 320×240 mit 15 Bildern pro Sekunde als MPEG4 im „simple profile“ abspielen kann. 😕

Ich habe endlich ein einfaches und kostenloses Tool gefunden, mit dem man komfortabel Videos für den U10 umwandeln kann!

Natürlich ersetzt der U10 mit seinem Mini-Display kein Heimkino, aber um sich unterwegs Reportagen oder TV-Magazine (Computerclub 2, Quarks & Co., …) anzuschauen, reicht es dicke aus und man ist sich neugieriger Blicke von Nebensitzern auf jeden Fall sicher ;-).

Also, wie geht jetzt die einfache Umwandlung?

Man nehme das kostenlos unter OpenSource-Lizenz verfügbare Tool MediaCoder, das natürlich erstmal nur fertige Profile für iPod und PSP mitbringt. 👿

MediaCoder

Darum habe ich die nötigen Einstellungen als MediaCoder-Profil für den U10 exportiert, das Ihr euch hier runterladen könnt.

Lädt man das Profil, ist nur noch das Originalvideo zu ladne, das Zielverzeichnis anzupassen und auf [Start] zu klicken.

Der MediaCoder kann übrigens grundsätzlich fast alle Formate in fast alle anderen umwandeln (Video und Audio) und eignet sich somit auch hervorragend, um höchst effizient und qualitativ hochwertig in OGG vorliegende Songs zum Tausch mit Äpflern nach MP3 oder WMA umzuwandeln.

Unfehlkäufe

Qbi am Samstag, 11. August 2007

Oft fällt man ja auf bunte Werbung oder gut gemeinte Tipps von Bekannten herein und kauft sich den letzten Mist, den man entweder überhaupt nicht braucht, oder der per se nicht zu gebrauchen ist.

In beiden Fällen merkt man typischerweise erst einige Zeit später, dass dem so ist, verbleibt kurz in „Stillem Ärger“ und gelobt sich selbst, solchen oder ähnlichen Krempel nie, nie, nie mehr zu kaufen.

Ich denke da bei mir z.B. an das „Wireless PC-Lock“ (braucht kein Mensch) oder den USB-Fingerabdruckscanner (ist aufgrund der mitgelieferten Software absolut unbrauchbar) – warum liegen die eigentlich noch rum und sind nicht längst der Wiederverwertung bzw. Energiegewinnung zugeführt???

Allerdings gibt es auch drastische Gegenbeispiele, bei deren Benutzung oder manchmal sogar nur deren Anblick eine wahre innere Freude entbrennt.

Die akutell relevantesten meiner „Unfehlkäufe“ (was ist eigentlich das offizielle Gegenteil von Fehlkauf?) sind:

  1. Meine Phillips Cafe Gourmet Kaffeemaschine,
  2. mein kleiner Nespresso-Würfel (Krups „le Cube“),
  3. meine PS2 nebst den beiden God of War-Spielen,
  4. mein Lenovo 3000 C200-Notebook.

Zu letzterem gibt’s übrigens auf kubicek.org im Bereich Report eine detaillierte Kaufempfehlung!