Archiv für November 2007

Schweinerei!

Qbi am Montag, 12. November 2007

Ist ja normalerweise nicht so mein Ding, mich öffentlich politisch zu äußern, aber das Thema nervt mich derart, dass es nicht unausgesprochen bleiben darf:

Meine Freunde von amazon.de (von denen ich gerade heute wieder ein Päckchen mit der neuesten SingStar-DVD „Rock Ballads“ – endlich mal eine geniale Songmischung ohne viel unbekannten oder unsingbaren Mist – erhalten habe) haben eine „Versand-Flatrate“ eingeführt.

D.h., man bezahlt pro Jahr 29.- EUR und erhält alle Bestellungen ohne Versandkosten.

Moment mal…
…Bücher sind grundsätzlich versandkostenfrei und
…ab einem Bestellwert von 20.- EUR fallen keine Versandkosten an.

Das heisst: Irgendwelche Hirnis können sich damit täglich ein kleines Paket mit billigem Ramsch ohne Zusatzkosten zuschicken lassen. Na toll!

Gerde jetzt, wo jeder über CO2 redet und die Automobilindustrie verteufelt (vertiefen wir das Thema lieber hier mal nicht), werden durch diese Aktion vermutlich haufenweise Kleinpakete zusätzlich auf den Postweg gebracht und kreuz und quer durchs Land gekarrt. Ein Unding, wenn man bedenkt, dass bei Kram unter 20.- wahrscheinlich fast immer die Verpackung genauso schwer ist wie der Artikel.

Meiner Meinung nach ein absolut unsäglicher Schwachsinn!

Elektrosmog

Qbi am Samstag, 10. November 2007

Jetzt geht ‚was, die Hausvernetzung ist fast fertig!

Mit freundlicher Unterstützung meines lieben Nachbarn Gerd mit den flinken Fingern am LSA+ konnte der wilde Kabelsalat im Technikraum in geordnete Bahnen, sprich in ein Patch Panel gelenkt werden.

PatchPanel

Die weißen Kabel oben sind übrigens die Sternverkabelung des TV-Kabels (braucht man bei Kabel-Internet).

Natürlich hat genau die Netzwerkdose im Arbeitszimmer, die ich als Uplink unbedingt brauchte, nicht funktioniert. Dank der beiden Kästle mit den coolen Lauflichtern von meinem anderen lieben Nachbarn Thomas haben wir aber schnell bemerkt, dass da wohl eine Signalleitung auf Masse liegt und den Kurzschluss kurzerhand behoben – eigentlich sollte ein Elektriker ja wissen, dass man Metallteile voller Kabel nicht mit Gewalt ins Gehäuse drückt…

So sieht das jetzt übrigens (logisch) aus:

Netztopologie

Der erhöhte Schwierigkeitsgrad kommt übrigens dadurch, dass ich das Haus mit zwei WLAN-Routern versorgen muss (Stahlbeton und Fußbodenheizung sei Dank). Da ein Router nur zwischen 30 und 50% der Kosten eines Repeaters verursacht, habe ich mich für diesen Weg entschieden.

Jetzt fehlen nur noch:

  • Zwei 25cm-Kabel zum Verbinden des Patchpanels mit dem Switch
    (beim K&M war das Kartenlesegerät defekt und ich hatte zu wenig Bargeld dabei…).
  • Eine IP-Konfiguration nebst Firewall-Löchern, die es erlaubt, dass die Computer im Netz sich auch gegenseitig sehen (was im Moment wegen der beiden NAT-Router irgendwie nicht tut).
  • Die Network Activation CD von Sony, damit ich auch mit meiner PS2 ins Netz gehen kann.

Wenn mal alles (insbesondere die Sichtbarkeit im LAN) tut, werde ich hier vielleicht ein paar Tipps veröffentlichen, wie man so eine kaskadierte Router-Topologie schnell zum Laufen kriegt.

Neues Titeldesign

Qbi am Sonntag, 04. November 2007

Nachdem mein lieber Arbeitgeber neben einer Namensänderung des Konzerns auch gleich noch das Print-Logo der Hauptmarke geändert und damit, wie ich glaube, einen neuen „Retro“-Trend der flachen, zweidimensionalen Logos eingeläutet hat, habe ich mich auch gleich an das Titelbild meines Blogs gemacht.

Jetzt scheint das Q über allem! 😉

Tatsächlich glaube ich, dass in 2D und ohne Glas und Chrom die ursprüngliche Form meines Logos, ein „Q“, dessen Mittelteil durch einen kleinen Punkt zum Pacman wird, durchaus besser zur Geltung kommt.

Qbi-Logo Pixelart

Außerdem glaube ich gerade wahrzunehmen, dass man immer mehr retro-pixelige Grafiken und Schriften sieht, und habe darum den Text oben im Font meines ersten Computers gesetzt. Musste allerdings etwas „nachspazionieren“, da die Buchstabenabstände im Original wirklich unter aller Kanone sind…

Da es die modernen Photoshops und PhotoPaints nahezu vollständig verlernt haben, pixelige Bilder zu machen, bietet sich zur Gestaltung von Retro-Pixeln das Open Source Programm mtPaint an.

mtpaint