Living with the Edge

Da mir mein Lenovo 3000 nebst sperrigem UMTS-Stick nicht mobil genug war, habe ich lange mit mir gerungen, ob ich auf ein Netbook umsteigen soll, und wenn ja, auf welches.

Die zwar billigen, aber schwachen Atoms mit der beschnittenen 600er-Auflösung überzeugten mich nicht wirklich  und die üblichen Sub-Notebooks waren mir zu teuer.

Fündig wurde ich dann bei einer neuen Notebook-Serie von Lenovo, dem Thinkpad Edge (NUD2EGE).

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Das Edge ist ein echtes Thinkpad inkl. rotem Maus-Knupsi mit der üblichen guten Tastatur und stabilen Verarbeitung.

Drin stecken ein mobiler Core2-Duo U7300 (Ultra Low Voltage), der mit seinen zwei Kernen und nur 1,3 MHz jeden Atom locker in die Tasche steckt, trotzdem sehr wenig Strom verbraucht und z.B. bei der Wiedergabe von HD-Videos keine Probleme hat. Außerdem sind 4GB RAM, eine 320GB-Festplatte und ein integriertes UMTS-Modem an Bord.

Die Display-Auflösung beträgt 1366 x 768, was bei dem 13”-Display für eine schön scharfe Darstellung sorgt.

Als Betriebssystem kommt kein beschnittenes 7 oder veraltetes XP, sondern Windows 7 Professional 64bit zum Einsatz, das auf dem Edge mit Intel-Chipsatz-Grafik absolut flüssig und mit vollen Aero-Effekten läuft.

Wie ich es bisher finde:

Ich bin absolut zufrieden mit dem Thinkpad Edge. Es ist klein, leicht und gut verarbeitet. Die Tastatur hat trotzdem normale Notebook-Größe und es schreibt sich prima damit.

Der Akku hält gute fünf Stunden durch und der UMTS- respektive EDGE-Empfang ist durch die eingebaute Antenne im Display deutlich besser als mit einem UMTS-Stick.

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Die hässliche Aufkleber-Armada unten links
ist mittlerweilen sauber entfernt.

Einziger Wehmutstropfen war anfangs das spiegelnde Display, wobei ich mittlerweile sagen muss, dass die Spiegelungen gar nicht mal so stark stören und das Bild im Vergleich zu einem matten Display schärfer wirkt und die Farben kräftiger erscheinen.

In Summe ist das Thinkpad Edge für mich auf jeden Fall besser als jedes Netbook und seinen Preis von ca. 700.- EUR auf jeden Fall wert.

ACHTUNG BIOS-Update:

Ich hatte nach einem BIOS-Update von Version 1.10 auf die aktuelle Version 1.12 größere Probleme, da das Notebook den mitgelieferten original Lenovo-Akku nicht mehr als solchen erkannte und das Aufladen verweigerte.

Da das BIOS 1.12 außer der nicht zuverlässig funktionierenden Akku-Erkennung keine relevanten Neuigkeiten bringt, sollte man auf jeden Fall bei der älteren Version bleiben.

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